Gourmetpreis für Metzgerei Steinmann

Mathis Kurrat, Geschäftsführer der MHG/Regiowelt gratuliert Anja und Gerd Steinmann zur hohen Auszeichnung

Erneute Top-Auszeichnung für den Genuss-Botschafter aus Ludwigshafen

Premium-Qualität zahlt sich aus!

Die Metzgerei Steinmann steht für Spitzenqualität seit 1919 – dieses Premium-Denken zahlt sich aus. Aktuell wurde der verdienstvolle Nahversorger für seine vorbildlichen Leistungen im vergangenen Jahr mit dem Gourmetpreis geehrt. Diese hohe Auszeichnung für das Jahr 2015 wurde dem Unternehmen von der MHG für hervorragende Qualität, höchste Zuverlässigkeit, kreative Ideen und ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis in den Bereichen Partyservice/Catering verliehen. Die Urkunde wurde im feierlichen Rahmen im Luxushotel Intercontinental in Frankfurt übergeben.

Wo Genießer wahre regionale Köstlichkeiten finden, dort weisen hohe Auszeichnungen den Weg. Gerd Steinmann, der den Familienbetrieb in der 4. Generation führt, kann sich schon über viele hohe Ehrungen freuen. So wurde die Metzgerei Steinmann bereits zum 6. Mal vom Magazin „Der Feinschmecker“ in die Kategorie der besten 400 Metzgereien Deutschlands aufgenommen. Am Leberwurst Wettbewerb Ende vergangenen Jahres gewannen seine kulinarischen Unikate 5xGold, 2xSilber und 1xBronze und beim Qualitätswettbewerb des Fleischerverbandes NRW wurden seine „Meisterstücke 2016“ mit 4 Goldmedaillen, einer Silbermedaille und einem Pokal ausgezeichnet.

Regional ist für Anja und Gerd Steinmann ideal. So bezieht das engagierte Unternehmer-Ehepaar das Fleisch für seine Premium-Spezialitäten wann immer möglich regional. Er verwendet zum Beispiel Färsenfleisch aus der Pfalz und Schweinefleisch aus dem Kraichgau und dem Hohenloher Land.

Für die Metzgerei Steinmann ist Fleisch ein kostbares Geschenk der Natur – und diese achtsame Denkweise spiegelt sich bei all seinen handwerklichen Produkten wieder – die gleichzeitig eine „Fleisch gewordene Würdigung“ an ihre schöne Heimat stellen. Auf solche Premium-Unikate kann man wirklich stolz sein. Heben sie sich doch von der Masse ab und verkörpern den Stolz des Handwerks. Die Metzgerei Steinmann gehört der erfolgreichen Gemeinschaft der Regiowelt-Metzger an. Informationen, Inspirationen, verlockende Partyservice-Angebote und kulinarische Geschenk-Ideen wie „Steinmann´s leckere Präsentkörbe“ finden Sie auf der appetitlichen Internet-Präsenz.

„Eine Bestätigung für unsere Qualität“

EDIGHEIM: Metzgerei Steinmann bei Saumagenwettbewerb erfolgreich – Vierte Generation führt den Familienbetrieb

Bereits zum fünften Mal wurde die Metzgerei Steinmann vom Magazin „Der Feinschmecker“ in die Kategorie der besten 400 Metzgereien Deutschlands aufgenommen. Kürzlich holte sich Fleischermeister Gerd Steinmann zudem beim 6. Internationalen Saumagen-Wettbewerb den zweiten Platz und sicherte sich den Ehrenpokal von Ministerpräsident Kurt Beck

Grundlage für den Erfolg sind alte, von seinem Urgroßvater überlieferte Rezepte, die Gerd Steinmann immer wieder verfeinert, wie er erzählt. „Die Auszeichnungen sind eine Bestätigung für unsere Qualität.“ Der 42 Jahre alte Fleischermeister, auch Lehrlingswart der Innung, ist immer auf der Suche nach etwas Besonderem. In dem ausgezeichneten Saumagen hat er zusammen mit seinen Mitarbeitern Reiner Koch und Oliver Kraus auch Karotten und Kastanien verarbeitet. „Das gibt einen besonderen Geschmack und das macht auch etwas in der Optik aus“, verrät Steinmann. Entscheidend sei immer die Qualität. So müsse der Magen, der gefüllt wird, stets ohne Verletzungen sein. „Es sind Kleinigkeiten, die solch eine Bewertung ausmachen“, sagt der Fleischermeister aus dem Stadtteil Edigheim.
Das brachte ihm beim Landauer Wettbewerb in der Kategorie „Saumagen mit abgewandelten Zutaten“ die volle Punktzahl und die Goldmedaille. In der Kategorie „Original Pfälzer Saumagen“ war er ebenso erfolgreich und belegte in der Gesamtwertung Platz zwei. Hierbei sind die Zutaten klar vorgegeben: Nur mageres Schweinefleisch, Brät, Kartoffeln und Gewürze dürfen enthalten sein. Steinmanns großes Geheimnis sind die Gewürze. „Die ausgewogene Mischung macht einen sehr guten Saumagen aus“, sagt er.
Gerd Steinmann führt bereits in vierter Generation den seit 90 Jahren bestehenden Familienbetrieb, hat zwei Filialen. Einmal in der Woche, meist am Freitag oder Samstag, wird der Saumagen hergestellt. Ausschließlich frisch geschlachtetes Fleisch aus Pfalz, Kraichgau und Hohenloher Land werde verwendet: „Wir kennen unsere Betriebe und wissen, mit welchen Produkten deren Tiere gefüttert werden“, betont der Metzger seinen Qualitätsanspruch. (wij)

Die „Katze“ ist begeistert

Metzgermeister Gerd Steinmann punktet mit seiner Leberwurst

Von Ulrike Dansauer

Nicht nur auf die Leberwurst gekommen ist Metzgermeister Gerd Steinmann aus Edigheim – aber die hat ihm beim Pfälzer Leberwurstwettbewerb im September den ersten Preis beschert. Klassische Wurst lecker herzustellen: Das ist sein Ziel.

Mitgemacht am Wettbewerb hatte Steinmann, um die eigene Qualität zu überprüfen. „Man geht ja davon aus, dass man gute Qualität herstellt, aber die Überprüfung von außen ist objektiv.“ Denn alle Würste werden anonym eingereicht: Die Jury weiß nicht, wessen Wurst sie gerade bewertet. Steinmann selbst hat sich nicht extra auf den Wettbewerb vorbereitet. „Ich habe die Würste – Kalbsleberwurst, Hausmacher, grobe Leberwurst – aus der normalen Produktion genommen.“ Grund: Ihm ist eine konstante gute Qualität aus eigener Herstellung wichtig.
Die geschlachteten Schweine, die aus Mannheim kommen, werden von seinem Betrieb selbst zerlegt und verwurstet. „Das ist nicht selbstverständlich“, weiß er. Die klassischen Würste sind bei der Kundschaft sehr gefragt. Im Gegensatz zu einmaligen Kreationen, die auch bei Wettbewerben eingereicht werden, ist ihm wichtig, dass seine Produkte immer an der Theke erhältlich sind. „Aber wer Spaß an der Herstellung von Pasteten mit Preiselbeeren hat, kann das gern machen.“ Steinmann würde dann allerdings die Vergleichbarkeit fehlen: „Bei der klassischen Leberwurst gibt es 100 vergleichbare Würste, bei einer mit Rum-Pflaume-Wurst wäre ich der Einzige.“
Am Wettbewerb fand er interessant, „wie vielfältig die Proben waren“, die eingereicht wurden. Kriterien für die Jury waren der Geschmack, der Darm und die Optik der Wurst. Und: „Der Wettbewerb hatte durch Daniela Katzenberger in der Jury mehr Resonanz.“ Denn die isst laut eigener Aussage gern Pfälzer Leberwurst. Steinmann nimmt aber nicht nur am Leberwurstwettbewerb teil. Im vergangenen Jahr gewann er den goldenen Pokal beim Saumagenwettbewerb.
Die Metzgerei liegt Steinmann im Blut. Seit über 90 Jahren schon gibt es den Familienbetrieb: „Da wächst man rein“, erzählt er. Dabei gab es von Seiten der Familie aber nie den Zwang, den Betrieb übernehmen zu müssen. „Ich mache das gern und habe schon als Kind kleine Arbeiten wie Dosen etikettieren verrichtet.“ Alte, vom Urgroßvater überlieferte Rezepte sind immer noch die Basis für die Hausmacher Würste der Metzgerei, die auch einen Partyservice – unter anderem mit vegetarischen Gerichten – anbietet.
Was den Metzgermeister aber in letzter Zeit umtreibt, sind die Nachwuchsprobleme – obwohl der Beruf kreativ und abwechslungsreich sei. Er vermutet, dass es einerseits am Fachkräftemangel und an der immer geringeren Zahl der Schulabgänger liege, andererseits sei die Qualität der Schulabgänger aber auch nicht mehr so gut wie erwartet. „Das fängt mit normalen Höflichkeitsfloskeln an, die die jungen Leute nicht mehr beherrschen“, beobachtet er. Aber auch an Durchhaltewillen und Disziplin fehlt es oft. Dabei gibt Steinmann dessen ungeachtet auch Schülern mit schlechten Noten eine Chance, denn manchmal seien diese gute Praktiker.

Katzenberger und die Leberwurst

Die TV-Blondine aus Oggersheim kürt am 21. September in der Rhein-Galerie die schmackhafte Pfälzer Spezialität

Von Christiane Vopat

Auf eine einsame Insel würde TV-Sternchen Daniela Katzenberger Zahnbürste, Rasierer, Deo, Lipgloss, Bikini und Leberwurscht mitnehmen. Auf ein gutes Roggenbrot verzichtet sie. Die eher fette pfälzische Spezialität verdrückt sie zur Not auch ganz pur. Das jedenfalls behauptet die Ludwigshafenerin auf ihrer Internetseite unter dem sinnigen Titel „Persönliches & Philosophisches“. Dort finden sich auch Lebensweisheiten wie „Gehe niemals einen Schritt zurück, höchstens um Anlauf zu nehmen!“ oder „Verlasse dich auf niemanden außer auf dich selbst.“ Gar nicht so blöd.
Der pfälzische Fleischer-Verband jedenfalls weiß die markanten Qualitäten und Vorlieben zu schätzen und hat sie für ein ganz besonderes Amt auserkoren. Am Mittwoch, 21. September, ist „sie Katze“ Jury-Mitglied beim zweiten Pfälzer Leberwurstwettbewerb, der diesmal in der Rhein-Galerie ausgetragen wird. Wer wäre dafür besser geeignet als die Trash-Ikone, die keine Gelegenheit auslässt, über ihre Schwäche für diese kulinarische Köstlichkeit zu plaudern und damit zumindest national ein wunderbarer Werbeträger für das Produkt aus der Pfalz ist.
Die TV-Lady sitzt beim Leberwurstwettbewerb unter anderem auf Augenhöhe mit der Präsidentin der pfälzischen Handwerkskammer, Brigitte Mannert. Die beiden Frauen haben sich sicher viel zu erzählen. Nach einem Tag voller vielfältigster Leberwurstproben – 136 stehen auf dem Programm, 43 Hersteller sind vertreten – dürfte Katzenberger ihren Appetit auf die heimische Spezialität gestillt haben, um schließlich zusammen mit Ludwigshafens politischer First Lady Eva Lohse gegen 18 Uhr ihre Lieblingswurst zu küren. Gold, Silber und Bronze darf sie am Ende an die Sieger verteilen. Möglicherweise singt sie sogar mit, wenn dazu die „Anonymen Giddarischde“ das legendäre „Lewwerworschtlied“ anstimmen.
Auch die Besucher der Rhein-Galerie dürfen kosten – natürlich nicht von der Katzenberger, sondern von der Pfälzer Leberwurst, die den ganzen Tag lang in kleinen Häppchen in dem Einkaufstempel verteilt wird.
Typisch für das Produkt Pfälzer Leberwurst sind übrigens nach den Qualitätsrichtlinien für Pfälzer Wurstwaren Naturdärme mittleren Kalibers. Welches Outfit Daniela Katzenberger tragen wird, ist noch nicht bekannt.